|
|
|
|
Laufanfänger? Hier haben wir ein paar Tips für euch.
|
| Im
Folgenden haben wir für euch ein paar Tips von Läufern für
Läufer zusammengestellt.
Diese Punkte sind keine
Non-Plus-Ultra-Regeln, sie sollen euch lediglich eine kleine
Hilfestellung sein.
|
|---|
Allgemeine
Tips:
-
Der
erste große Schritt ist die Entscheidung mit dem Laufen
anzufangen. Gratulation, ihr habt es geschafft ! :-)
-
Geht
mit viel Spaß an die Lauferei. Am besten verabredet ihr euch
mit anderen zum Laufen, das verkürzt die Zeit und es kann immer
ein bißchen erzählt werden.
-
Legt
euch die Laufkleidung schon am Abend zuvor bereit, vor allem wenn
das Training früh morgens stattfindet.
-
Vor
dem Laufen leicht frühstücken.
-
Im
Winter Handschuhe & Stirnband/Mütze anziehen.
-
Im
Winter eine dicke Jacke mitbringen um bei den Dehnübungen nicht
zu stark auszukühlen.
-
Immer
etwas zu trinken mitnehmen, ganz wichtig im Sommer.
-
Nicht
zu ehrgeizig an den Start gehen, gönnt euch auch mal eine
Pause.
-
Übt
euch ein wenig in Geduld, euer Körper muss sich an die
Bewegungsabläufe & die Belastung erst gewöhnen.
Lernt
auf euren Körper zu hören.
Lauf-Spezifische
Tips:
-
Die
richtigen Schuhe sind ausschlaggebend für ein
schmerzfreies und problemloses Laufen. Gute Fachgeschäfte
bieten eine ausführliche Beratung mit Videoanalyse und
Fußvermessung an.
-
Ergänzt
das Laufen mit Alternativtraining: z.B. Nordic-Walking, Radfahren, Schwimmen usw.
-
Laufkleidung:
Für den Anfang ist es wichtig, dass die Bewegungsfreiheit nicht
eingeschränkt ist. Baumwolle eignet sich nur bedingt als
Material, das sich Baumwolle mit dem Schweiß vollsaugt und man
so schneller auskühlt. Zum Saisonwechsel gibt es oft gute
Angebote in Fachgeschäften für sog. Funktionskleidung.
Diese transportiert den Schweiß nach aussen und man kühlt
nicht so stark aus.
-
Überwachung
von Puls/Herzfrequenz: Zu Beginn der Laufkarriere genügen
die günstigeren Modelle, die die Herzfrequenz messen und
anzeigen. Es ist wichtig, kontinuierlich die HF zu kontrollieren um
so das Training anpassen zu können und vor allem um Risiken (zu
starke Belastung) ausschließen zu können.
-
Das
richtige Tempo: Eine allgemeine Faustregel lautet,
dass euer Tempo so sein sollte, dass ihr noch ausreichend Luft habt
um mit euren Laufpartnern erzählen zu können.
-
Laufschule:
Eine aufrechte Körperhaltung ist wichtig. Die Lunge benötigt
Platz um sich entfalten zu können und die Gelenke sollen durch
eine gute Körperhaltung so gesund wie möglich belastet
werden. Die Arme sollen in 90° angewinkelt sein und locker
anatomiegetreu mitschwingen.
-
Atmung:
Es ist wichtig, dass jeder Läufer seinen eigenen Atemrhytmus
findet. Wichtig ist vor allem eine gleichmäßige Atmung.
Achtet darauf, nicht zu flach zu atmen, da sonst der Luftaustausch
nicht komplett stattfinden kann. Dies kann zu Seitenstechen oder
einer schnelleren Ermüdung führen.
-
Vor
dem Laufen: Aufwärmen ist vor jedem Lauf wichtig. Vor
allem, wenn man morgens früh aufsteht. In „kaltem“ Zustand
ist die Muskulatur bezüglich Ihrer Länge oft noch nicht im
„Normalzustand“ d.h. sie ist in „kaltem“ Zustand ein wenig
kürzer. Die Muskeln strecken sich bei der Aufwärmung und
so ist die Verletzungsgefahr geringer. Weiterhin hilf das Aufwärmen,
um Sehnenentzündungen zu vermeiden. Für Laufanfänger
bedeutet dies, dass das Training mit Walking oder langsamen Jogging
beginnen sollte.
-
Nach
dem Laufen: Der Körper sollte nach dem Laufen ebenso wieder
an die „normale“ Belastung herangeführt werden. Zum Schluß
sollte man nicht abrupt stehen bleiben sondern langsam auslaufen und
den Körper wieder an den „Normalzustand“ gewöhnen. Der
Grund hierfür liegt darin, dass die Muskeln den Körper
beim Bluttransport vom Bein in den Kopf unterstützen. Stoppt
der Läufer plötzlich, stoppt auch der Muskel mit dem
Transport. So gelangt weniger Blut und somit weniger Sauerstoff in
Herz und Gehirn. Dies kann schlimme Auswirkungen auf die
Stabilität des Herz-Kreislauf-Systems haben.
Dehnen:
Im besten Fall soll nach der Aufwärmphase gedehnt werden. Auf
alle Fälle sollte jedoch nach dem Lauf gedehnt werden. Bei dem
Dehnen geht es darum, den Muskel langsam zu strecken. Die Dehnung
sollte ca. 30 Sekunden gehalten werden. Die Dehnung sollte bis kurz
vor die Schmerzgrenze erfolgen. Ist die Dehnung zu stark, kann dies
eine gegenteilige Wirkung haben. Der Muskel verkürzt und
verspannt sich. Prinzipiell gilt, dass zu jedem Zeitpunkt und sogar
3-4 mal täglich gedehnt werden kann.
|